Pressemeldungen 2017
Pressemitteilung

14 Schulen in der Endrunde des Deutschen Schulpreises 2017

  • Verleihung mit Bundeskanzlerin Angela Merkel am 29. Mai in Berlin

Stuttgart, 20. März 2017 - 14 hervorragende Schulen stehen in der Endrunde um die Vergabe des Deutschen Schulpreises 2017. Er wird am 29. Mai in Berlin verliehen. Eine Expertenjury hat Schulen aus folgenden Bundesländern für das Finale nominiert: Baden-Württemberg (1), Bayern (2), Bremen (1), Hessen (1), Niedersachsen (3), Nordrhein-Westfalen (3) und Sachsen (1) sowie die Deutschen Auslandsschulen in Boston (USA) und Rio de Janeiro (Brasilien). Bereits zum zweiten Mal konnten sich Deutsche Auslandsschulen am Wettbewerb beteiligen.

Die nominierten Schulen nehmen mit einer Delegation aus Schülern und Lehrern an der feierlichen Preisverleihung mit Bundeskanzlerin Angela Merkel am 29. Mai 2017 in Berlin teil. Dann entscheidet sich, wer die begehrten Preise mit nach Hause nimmt. Der Hauptpreis ist mit 100.000 Euro ausgestattet, die fünf weiteren Preisträger erhalten je 25.000 €. Auch die nicht ausgezeichneten Finalisten werden mit Anerkennungspreisen in Höhe von je 5.000 € bedacht. Damit ist der Deutsche Schulpreis der höchstdotierte Wettbewerb für Schulen in Deutschland. Viele Schulen haben jahrelang an ihrer Qualität gearbeitet, um sich darauf vorzubereiten.

Alle nominierten Schulen haben zuvor ein aufwendiges Bewerbungsverfahren durchlaufen. Eine Jury aus Praktikern und Bildungswissenschaftlern hatte zunächst auf Basis der Bewerbungsunterlagen 18 Schulen in Deutschland und zwei Schulen im Ausland ausgewählt, die Anfang des Jahres von Juryteams besucht und begutachtet wurden. Im Anschluss hat die Jury 14 Schulen für die Endrunde des Deutschen Schulpreises nominiert.

Die Robert Bosch Stiftung vergibt den Deutschen Schulpreis seit dem Jahr 2006 gemeinsam mit der Heidehof Stiftung. Medienpartner sind der stern und die ARD. Seit dem Start des Programms haben sich über 2.000 Schulen für den Preis beworben. Bei der Entscheidung über die Preisträger bewertet die Jury sechs Qualitätsbereiche: Leistung, Umgang mit Vielfalt, Unterrichtsqualität, Verantwortung, Schulleben und Schule als lernende Institution. Diese sechs Bereiche sind inzwischen als Kennzeichen für gute Schulqualität über die Grenzen Deutschlands hinaus anerkannt.

Der Deutsche Schulpreis hat sich zu einer Bewegung guter Schulen entwickelt. Seit Beginn vernetzen sich die ausgezeichneten Schulen miteinander und sorgen dafür, dass auch andere Schulen in Workshops, Seminaren und Hospitationsprogrammen von den Erfahrungen und Ideen der Preisträger profitieren. Anfang 2015 haben die Robert Bosch Stiftung und die Heidehof Stiftung die Deutsche Schulakademie gegründet, um die gute Schulpraxis in die Breite zu tragen. Die bundesweit aktive und unabhängige Institution für Schulentwicklung und Lehrerfortbildung macht die Erfahrungen der 61 Preisträgerschulen des Deutschen Schulpreises für andere Schulen und Schulträger verfügbar. Dieser Praxisansatz ist einzigartig in Deutschland.

Kontakt

Julia Rommel
Telefon 0711 46084-750