Foto: Jann Wilken

Forschungsschiff trifft Festival

„Mit dem Forschungsschiff auf Expedition in Kieler Schulen", mit diesem Motto hatte sich die Landeshauptstadt Kiel gemeinsam mit ihren Kooperationspartnern den begehrten Titel „Stadt der jungen Forscher 2011“ gesichert. Und nach achtmonatiger Forschungsreise war das Schiff mit den Arbeiten der Jungforscher am 26. Mai 2011 beim Wissenschaftsfestival an der Kieler Hörn angelandet und präsentierte, was die Schülerinnen und Schüler auf ihrer Forschungsreise so alles herausgefunden hatten.
Foto: Jann Wilken
Offiziell eröffnet wurde das Wissenschaftsfestival bei strahlendem Sonnenschein durch den Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Kiel, Thorsten Albig, sowie Dr. Gerd Hanekamp, Leiter des Programmbereichs der Deutsche Telekom Stiftung, der auch stellvertretend für die Körber-Stiftung und die Robert Bosch Stiftung begrüßte.
Im Lauf des Tages präsentierten vor allem Schülerinnen und Schüler aus Kiel und Umgebung in rund 40 weißen Pagodenzelten die insgesamt 47 Projekte, die sie unter dem Dach der „Stadt der jungen Forscher" entwickelt hatten. Die Besucher erfuhren viel über die junge Forschung und genossen den Rundgang mit Bühnenprogramm, wo TV-Moderator Ralph Caspers („Wissen macht Ah!“) durch ein buntes Angebot mit Wissenschaftsshows und kulturellen Beiträgen aus den Kieler Schulen führte. Als besonderes Highlight erschien die preisgekrönte Wissenschafts-Comedy-Gruppe „Physikanten & Co“, die mit spektakulären und witzigen Experimenten das Publikum begeisterte.
Foto: Jann Wilken
Darüber hinaus präsentierten sich Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Museen und viele andere Organisationen mit ihren Angeboten. Auf dem Wasser luden das Forschungsschiff Littorina, die Hansekogge, das Museumsschiff Bussard sowie einige Segelkutter des Camp 24|sieben zu einem Besuch ein. Schließlich fand im Laufe des Tages immer wieder ein Wettbewerb mit Vortragenden statt, ein so genannter „Science Slam“. Dabei zeigten Teilnehmer auf kreative und informative Weise ihre erarbeiteten Forschungsergebnisse. Das Publikum nahm dabei die Rolle der Jury ein und entschied am Ende des Tages, wer zum „Science-Slam-Sieger“ gekürt wurde.